Hochwasser 2013
Seit einigen Wochen sind Bayern und Ost-Deutschland vom Hochwasser betroffen.

In Passau ist der Wasserspiegel bis zu 12,5 Meter hoch und es soll noch weiter ansteigen. Die Einwohner in Passau erleben eine Jahrtausend Flut.
Dort musste ein Gefängnis evakuiert werden. Rund 60 Gefangene wurden verlegt - 35 Häftlinge nach Straubing und 24 nach Landshut, wie das Bayerische Justizministerium mitteilte. Die Polizei unterstützte die Haftanstalten beim Transport der Gefangenen.
Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg richtet sich auf extremes Hochwasser der Elbe ein. Ab Dienstagmorgen 6 Uhr gelte der Katastrophenfall, teilte die Stadt am Montagabend mit. Erst am Nachmittag war das Pretziener Wehr geöffnet worden, um die Stadt und das benachbarte Schönebeck vor Überflutung zu schützen - indem das Wasser der Elbe in einen Kanal umgeleitet wird. Die Stadt rechnet damit, dass der Wasserstand der Elbe in den kommenden Tagen dramatisch ansteigt.
Es droht nach offiziellen Einschätzungen ein weitaus schlimmeres Hochwasser als bei der sogenannten Jahrhundert Flut 2002. "Wir haben es mit Wassermassen zu tun, die wir noch nie zu bewältigen hatten", betonte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Montagabend in Halle.
Der Ministerpräsident von Brandenburg, Matthias Platzeck (SPD), gibt sich zuversichtlich: Das Hochwasser könne sein Land zwar ähnlich stark treffen wie 2002. Im Gegensatz zu damals sei man aber besser vorbereitet, sagte Platzeck der "Lausitzer Rundschau". "Wir haben genug Sandsäcke, die Funktechnik funktioniert, die Lagezentren halten miteinander Kontakt." An der Elbe sei die Deicherneuerung sehr weit fortgeschritten, sagte Platzeck.
Der Mittelrhein zittert: Auch dort sind die Pegelstände am Montag weiter gestiegen. Am Dienstag wird in Mainz ein Scheitelwert von mehr als sieben Metern erwartet. Bei Ingelheim wird voraussichtlich ein Polder geflutet, um die Wassermassen zu bändigen. Dann soll der Verkehr auf der nahen A 60 in Richtung Bingen verengt werden.

In Passau ist der Wasserspiegel bis zu 12,5 Meter hoch und es soll noch weiter ansteigen. Die Einwohner in Passau erleben eine Jahrtausend Flut.
Dort musste ein Gefängnis evakuiert werden. Rund 60 Gefangene wurden verlegt - 35 Häftlinge nach Straubing und 24 nach Landshut, wie das Bayerische Justizministerium mitteilte. Die Polizei unterstützte die Haftanstalten beim Transport der Gefangenen.
Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg richtet sich auf extremes Hochwasser der Elbe ein. Ab Dienstagmorgen 6 Uhr gelte der Katastrophenfall, teilte die Stadt am Montagabend mit. Erst am Nachmittag war das Pretziener Wehr geöffnet worden, um die Stadt und das benachbarte Schönebeck vor Überflutung zu schützen - indem das Wasser der Elbe in einen Kanal umgeleitet wird. Die Stadt rechnet damit, dass der Wasserstand der Elbe in den kommenden Tagen dramatisch ansteigt.
Es droht nach offiziellen Einschätzungen ein weitaus schlimmeres Hochwasser als bei der sogenannten Jahrhundert Flut 2002. "Wir haben es mit Wassermassen zu tun, die wir noch nie zu bewältigen hatten", betonte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Montagabend in Halle.
Der Ministerpräsident von Brandenburg, Matthias Platzeck (SPD), gibt sich zuversichtlich: Das Hochwasser könne sein Land zwar ähnlich stark treffen wie 2002. Im Gegensatz zu damals sei man aber besser vorbereitet, sagte Platzeck der "Lausitzer Rundschau". "Wir haben genug Sandsäcke, die Funktechnik funktioniert, die Lagezentren halten miteinander Kontakt." An der Elbe sei die Deicherneuerung sehr weit fortgeschritten, sagte Platzeck.
Der Mittelrhein zittert: Auch dort sind die Pegelstände am Montag weiter gestiegen. Am Dienstag wird in Mainz ein Scheitelwert von mehr als sieben Metern erwartet. Bei Ingelheim wird voraussichtlich ein Polder geflutet, um die Wassermassen zu bändigen. Dann soll der Verkehr auf der nahen A 60 in Richtung Bingen verengt werden.
Gueltekinkaya44 - 5. Jun, 07:41







